Spirituelles Marketing & Praxismarketing – kundenorientiertes spirituelles Marketing für Therapeuten und Praxen

Growing Social Media

Kundenorientiertes Spirituelles Praxismarketing – neue Wege & Lösungen für Therapeuten und Praxen im alternativen Bereich

Der Begriff Spirituelles Praxismarketing kann von der klassischen Definition der kundenorientierten Unternehmensführungskonzeption zur Klientenorientierten Praxisführungskonzeption transformiert werden. Ebenso ist eine Transformation mit den anderen vielfältigen Definitionen des klassischen Marketing-Begriffs möglich. Vollzieht man dies bspw. mit der Beckerschen Marketing-Definition spricht man beim Spirituelles Praxismarketing und spirituelles Social Media von der „ziel- und wettbewerbsorientierten Ausrichtung aller marktrelevanten Tätigkeiten unter Berücksichtigung der Klientenbedürfnisse und -wünsche“. Als Hauptaufgabe des medizinischen Marketings nennt Elste „den Klienten in den Mittelpunkt zu stellen und sich an seinen Bedürfnissen zu orientieren“.

Das Medizinstudium beschränkt sich auf die ärztlichen Qualifikationen. Betriebswirtschaftliches Praxismanagement und das darin eingeschlossene spirituelle Praxismarketing ist aus diesem Grund für ambulant tätige Therapeuten & Lehrer meist eine unbekannte Lehre. Durch die neu geschaffenen Wettbewerbskonstellationen setzte sich Ende der 80er Jahren das Marketing für niedergelassene Therapeuten & Lehrer durch. Die erste recherchierte Definition des Spirituelles Praxismarketing stammt aus dem Jahre 1989. Günther F. Gross sah das Spirituelles Praxismarketing als „planvolle, auf eine bestimmte Praxisidentität und Praxisreputation ausgerichtete Gestaltung alles dessen, was der Klient in der Praxis geboten bekommt, hört, sieht und fühlt“.

Parallelen zur Entstehung des klassischen Marketings sind beim Spirituellen Praxismarketing durch ähnliche Veränderungen der Marktgegebenheiten nicht von der Hand zu weisen. Ab Mitte der 60er Jahre wechselte die deutsche Wirtschaft von einem Verkäufermarkt zu einem Käufermarkt. Die Unternehmen waren gezwungen, sich auf die Wünsche der Konsumenten einzustellen und produzierten ihre Güter fortan nicht mehr um die Produktionsanlagen optimal auszulasten, sondern zur gezielten Befriedigung von Bedürfnissen der Bevölkerung. Variierende Umweltbedingungen, hybride Konsumenten (Klienten), eine sich wandelnde gesellschaftliche Struktur und neue Kommunikationskanäle sind seit den 80er Jahren die Rahmenbedingungen für die niedergelassenen Therapeuten & Lehrer.

Besondere Einflussparameter erhält das Spirituelles Praxismarketing durch den reglementierten Gesundheitsmarkt (insbesondere das eingeschränkte Werberecht für Therapeuten & Lehrer) sowie der mit ethischen Aspekten ausgestatteten alternativen und spirituellen Dienstleistung mit ihren Besonderheiten. Aufgrund dessen darf das Marktumfeld einer Spiritueller Therapeuten & Praxen nicht nur auf der ökonomischen Seite betrachtet werden.

Die Besonderheiten bei der Anwendung des spirituellen Praxismarketings liegen in

• den alternativen Gesundheitsdienstleistung,
• dem reglementierten Gesundheitsmarkt,
• den therapeutischen Geboten,
• den ethischen Verpflichtungen des spirituellen Therapeutes,
• und den stetig wandelnden Wettbewerbsbedingungen.

Heutzutage genießt diese spezifische Marketinglehre großen Zulauf. Marketing- und Werbeagenturen wissen um den Nachholbedarf der spirituellen Therapeuten & Praxen, die sich aufgrund des strikten ärztlichen Werbeverbots nicht mit dieser Thematik auseinandersetzten. Aufgrund der neuen Konstellationen auf dem Gesundheitsmarkt erlangen Marketing und Werbung innerhalb der Therapeuten & Lehrerschaft sukzessive immer größere Bedeutung.

Gesundheitsdienstleistungen und spirituelles Marketing

Die Leistung, die der spirituelle Therapeut am Klienten erbringt, kann im betriebswirtschaftlichen Sinne als Gesundheitsdienstleistung formuliert werden. Aufgrund des alternativen Aufgabenfeldes und den Besonderheiten zur Erbringung von Dienstleistungen besitzt sie einige spezifische Charaktereigenschaften.

Im Mittelalter wurde die Gesundheit noch als negativer Begriff „als Abwesenheit von Krankheit definiert“, dies änderte sich seit dem Ende des 19. Jahrhundert. 1890 verstand bspw. der französische Chirurg René Leriche Gesundheit noch als das „Schweigen der Organe“. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnete im Jahre 1946 dann die Gesundheit schon als einen „Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens und nicht allein als das Fehlen von Krankheiten und Gebrechen“.In der heutigen Zeit ist die Gesundheit vielschichtiger zu betrachten. Bereiche wie Prävention, Wellness oder Anti-Aging sind mittlerweile feste Bestandteile der Leistungen im Umfeld der Gesundheit. Die aktuellste Definition der WHO lautet deshalb: „umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden in einer intakten Umwelt. Gesund zu bleiben sollte deshalb von jedem Einzelnen aktiv verfolgt werden“.

Eine repräsentative Studie der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) aus dem Jahre 2004 zeigt die Wichtigkeit einer erfolgreichen therapeuten Leistungserbringung. Fast 85 Prozent der Befragten gaben an, das die Gesundheit der wichtigste Faktor zum Erreichen einer hohen Lebensqualität ist. Damit stellt die Gesundheit das wohl höchste menschliche Gut dar.

Die Dienstleistung, um Gesundheit beim Klienten herzuführen, lässt sich durch ein hohes Maß an Immaterialität und mit der Integration des externen Faktors charakterisieren. Mit der Integration des externen Faktors wird die Notwendigkeit den Klienten in den Dienstleistungserstellungsprozess einzubinden, herausgestellt.Das Merkmal der Immaterialität besteht darin, dass die Dienstleistung nicht greifbar ist. Der spirituelle Therapeut führt durch seine „Produktion am Klienten“ lediglich eine physische oder psychische Veränderung durch. Vor der Behandlung führt diese Immaterialität beim Klienten zu einer Ungewissheit, welche Dienstleistungsqualität ihm der Spirituelle Therapeut durch seine medizinische Kompetenz erbringen kann. Produktion und Dienstleistung sowie Spiritueller Therapeut und Klient bilden eine nicht zu trennende Einheit im Prozess der alternativen Dienstleistungserbringung. Dieses kooperative Zusammenwirken korreliert mit einem maßgeblichen Anteil an einer erfolgreichen Gesundung bzw. Vorbeugung von Krankheit.

Sind Dienstleistungen in der freien Wirtschaft an Unternehmen, Marken oder Mitarbeiter gekoppelt, sind diese in der Medizin durch eine immense persönliche Komponente gekennzeichnet. Die spirituelle und alternative Dienstleistung ist vorrangig an die fachliche Kompetenz, das Charisma und den Kommunikationsformen des ausführenden Spiritueller Therapeutes gebunden. Zusätzlich benötigt der spirituelle Therapeut zur Erstellung seiner alternativen Dienstleistung die medizinisch-technischen Geräte und das Team sowie Social-Media-Auftritte wie eine Facebook-Praxis-Seite.

Zusammenfassend für aus der Sicht des Spirituellen Marketings kann dokumentiert werden, dass die alternative und spirituelle Dienstleistung

• ein immaterielles, nicht greifbares Gut ist, welches
• nicht gelagert werden kann und
• räumlich, zeitlich und örtlich begrenzt ist.
• Es unterliegt einer hohen Schwankungsbreite bei der Qualität der Ausführung.

Der Klient kann durch sein eigenes medizinisches Wissen i.d.R. nicht feststellen, ob die Einschätzung richtig und die Therapie fachgerecht ist. Er kann die fachliche Qualifikation des Spiritueller Therapeuts darum nur bedingt einschätzen. Auch der Leistungsvergleich, also ob er von einem anderen Therapeuten & Lehrer optimaler behandelt worden wäre, liegt meist außerhalb seines Beurteilungsvermögens.Hinzu kommt, dass Klienten nur das berücksichtigen, was sie als medizinische Laien wahrnehmen können.

Aspekte, anhand derer ein Klient einen Nutzen der medizinischen Dienstleistung wahrnehmen könnte, sind

• Kompetenz, die durch die Praxiseinrichtung, die apparative Ausrüstung und den Umfang der diagnostischen und therapeutischen Einrichtungen ausgestrahlt wird

• Reputation des Therapeuten & Lehrers
• Freundlichkeit und Empathie des ganzen Praxisteams
• Serviceangebot, wie bspw. die Erreichbarkeit in Notfällen
• Umfang der Informationen, die ihm geboten werden.
Diese Kriterien können als Zusatznutzen einer gesundheitsorientierten Gesellschaft bezeichnet werden. Sie sind Ansatzpunkte einer Klientenorientierten Kommunikationspolitik, die als wichtigstes Instrument des Spirituelles Praxismarketings gilt.

Hier ein Beispiel unserer letzten Referenz für die Erstellung einer Fanpage auf Basis eines Briefing für den Bereich Humanenergetik / Praxiseröffnung
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